Arzneimittel in Schwangerschaft und Stillzeit by Christof Schaefer and Horst Spielmann (Eds.)

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Gutachtenkolloquium 4: Wirbelsäulenverletzungen, Wirbelsäulenschäden, Periphere Nervenschäden, Kniegelenkschäden unter besonderer Berücksichtigung der neugefaßten BK Nr. 2102

Schwerpunkt des four. Bandes der Reihe "Gutachtenkolloquium" ist die Wirbelsäule sowie als aktuelles Thema die Neufassung der Berufskrankheit Nr. 2102 (Meniskusschäden). Die Erörterung der beiden Hauptthemen - Wirbelsäulenverletzungen/Wirbelsäulenschäden, periphere Nervenschäden - hat zum Ziel, klare Richtlinien für die Begutachtung von Veränderungen im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule zu erarbeiten.

Strategisches Kompetenzmanagement: Von der Strategie zur Kompetenzentwicklung in der Praxis

Unternehmen, die übermorgen noch erfolgreich sein wollen, sollten sich heute überlegen, was once sie morgen dafür tun müssen. Zu den zentralen Erfolgsfaktoren gehören die Entwicklung und Umsetzung einer Strategie zur Kompetenzentwicklung. Dieses Buch zeigt theoretisch fundiert und anhand von innovativen Praxisbeispielen, wie Unternehmen sich dieser Herausforderung erfolgreich stellen und dadurch Wettbewerbsvorteile erzielen.

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Diese Zahlen unterscheiden sich kaum vom Arzneimittelkonsum nichtschwangerer Frauen. Rein theoretisch stellt sich daher bei jeder Schwangeren mehrfach die Frage nach der Verträglichkeit oder Schädlichkeit von Medikamenten für das werdende Kind. die Beratung zum Risiko einer bereits begonnenen bzw. die Bewertung eines kausalen Zusammenhangs, wenn ein Kind mit einer Anomalie geboren wurde und eine Arzneitherapie während der Schwangerschaft als Ursache diskutiert wird. Im zweiten Fall steht häufig die Frage nach einem Abbruch der Schwangerschaft im Zentrum der Beratung.

Gyrase-Hemmstoffe und vor allem beim Clindamycin) ist die Konzentration im Sperma maximal 10-fach höher als im Blut. In der Vagina findet keine nennenswerte Arzneimittelresorption aus dem Sperma statt. Nach der Konzeption ist der Uterus für das Sperma nicht mehr erreichbar, und der Zervikalschleim verhindert den Arzneimitteltransport in den Uterus. In-vitro-Versuche haben erbracht, dass einige Substanzen wie Kokain und Tetracyclin im bzw. am Spermatozyten haften und transportiert werden können.

Der Einfluss paternaler Faktoren auf eine Schwangerschaft blieb lange unbeachtet (Cordier 2008), und die meisten Untersuchungen beim Menschen beschränken sich auf die Beurteilung der Fertilität nach einer Arzneitherapie des Mannes. Zur paternalen Exposition kann man zum einen auf die Ergebnisse aus Tierversuchen und zum anderen auf epidemiologische Studien zurückgreifen. B. verminderte Implantationsraten nachgewiesen. B. nach hohen Dosen des Fungizids Vinclozolin (Anway et al. 2006). Zahlreiche epidemiologische Untersuchungen mit widersprüchlichen Ergebnissen beschäftigen sich mit den Auswirkungen einer beruflichen Exposition auf die Nachkommen.

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